Willy-Brandt-Medaille für Inge Hecht

15. Januar 2015

Das war eine ganz besondere Ehrung für Inge Hecht. Der ehemaligen Landtagsabgeordneten wurde die Willy-Brandt-Medaille in Gold verliehen.

Sie war über Jahrzehnte das Gesicht der SPD im Landkreis: Inge Hecht.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Weilheimer SPD am 11.01.2015 erhielt die langjährige Landtagsabgeordnete die Auszeichnung für Ihre Verdienste um die SPD überreicht. Aber nicht nur für die SPD, auch für die Bürger, ob in ihrem Heimatort Raisting, im Landkreis oder als verbraucherpolitische Spre-cherin der SPD im Landtag, hat Hecht viel erreicht. Ilona Böse, stellvertreten-de Kreisvorsitzende der SPD, sprach die Ehrung aus. Bei der Aufzählung der vielen Ämter, die Inge Hecht innehatte, musste Ilona Böse schon mehrmals durchatmen: So richtig los ging es für sie als junges SPD-Mitglied in Raisting, wo sie 1977 den Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt gründete und bis 2006, gan-ze 29 Jahre, den Vorsitz führte. Ein Jahr später, also 1978, wurde Sie für die SPD in den Raistinger Gemeinderat gewählt, dem sie ebenfalls 29 Jahre lang angehörte. Von 1978 bis 1999 Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Weilheim-Schongau und der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), 17 Jahre lang im Kreistag, davon 13 Jahre als Fraktionssprecherin der SPD, so weitere Stationen. Höhepunkt im politischen Leben Hechts dann die Wahl in den Bayerischen Landtag, dem Sie von 1994 bis 2003 angehörte. Und das war bei weitem noch nicht Alles. Auch viele soziale Engagements, wie bei der Arbeiterwohlfahrt, führte sie aus.

„Inge Hecht hatte die Ämter nicht nur inne, sie hat sie mit Überzeugung gelebt und mit ihrer Tatkraft erfüllt“, so viele Ihre Parteikollegen. Unvergessen und als Ihren größten Erfolg bezeichnet sie aber Ihre Kandidatur zum Amt der Landrätin 1996, als Hecht nur hauchdünn Luitpold Braun in der Stichwahl unterlag. Und das damals im noch sehr konservativ geprägten Landkreis. Umso mehr freute sie sich dann über die Wahl Friedrich Zellers – und darf sich hier nicht umsonst als Wegbereiterin für den ersten Sozialdemokraten an der Spitze des Landkreises fühlen.

Leider kann die heute 65-Jährige nicht mehr so am politischen Leben teilneh-men wie sie sich das wünscht. Nach einem Schlaganfall ist sie auf den Roll-stuhl angewiesen und der Besuch von politischen Veranstaltungen bereitet Ihr viel Mühe. Dennoch nimmt Sie ab und zu die Strapazen auf sich – und lässt sich auch zur Freude Ihrer alten Mitstreiter mal sehen. „So eine wie Du geht uns richtig ab. Jemand, der mit oder ohne Amt, von früh bis spät mit vollem Einsatz mit und für die SPD gekämpft hat. Respekt für so viel politische Ar-beit.“ – so Ilona Böse in Ihrem Schlusswort. Für viele in der SPD ist sie ein Vorbild und sollte es für Alle sein.

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